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Themenfeld

Konfliktbearbeitung

Projektziele

Hauptziel der Arbeit des Modellprojektes ist es, die Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Gruppen von Menschen in Neukölln zu ermöglichen und zu fördern. Bewusste und unbewusste, insbesondere kulturspezifische Vorurteile sollen thematisiert und abgebaut oder wenigstens verringert werden. Haltungen und Verhaltensweisen, die gegen andere Gruppen gerichtet sind, sollen ins Bewusstsein rücken und kritisch reflektiert werden. Damit wird gruppenbezogener Aggressivität und Menschenfeindlichkeit entgegengewirkt und ein Grundverständnis für Toleranz erzeugt.

Der Verein Aufbruch Neukölln e. V. möchte im Rahmen von Modulen wie interkulturellen und interreligiösen Dialogveranstaltungen möglichst viel über das persönliche Erleben nicht homogener Identitäten erfahren und diese Erfahrungen anderen zur Verfügung stellen.

Durch den partizipierenden Charakter des Projektes und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen wird angestrebt, dass die Arbeit auf weitere Träger und Institutionen übertragen werden kann. Auch der Austausch der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren  untereinander soll die bundesweite Verbreitung der Projektansätze unterstützen und für Nachahmer sorgen.

Handlungskonzept

Zum Erreichen der Ziele gibt es folgende Module:

  • Woche der Sprache und des Lesens 2019 (bundesweit)
  • Interkulturelle und interreligiöse Dialogveranstaltungen
  • Väter- und Männergruppen
  • „Deine Zukunft in deinem Kopf“, Gesprächsgruppen für Jugendliche

Maßnahmen und Veranstaltungsformate sind Dialogveranstaltungen und Gesprächsgruppen sowohl mit Erwachsenen als auch mit Jugendlichen. Bei der Woche der Sprache und des Lesens wird ein besonderer Schwerpunkt auf Kindern und Jugendlichen sowie Flüchtlingen liegen. Hier ist das eigene Engagement ein wichtiges Element. Partizipieren und mitgestalten kann jede und jeder, Einzelpersonen, Vereine oder Institutionen. Die selbstorganisierten Veranstaltungen dienen der Stärkung demokratischer Haltungen und bilden einen positiven Bezug zu gesellschaftlicher Vielfalt und heterogenen Lebensentwürfen. Ein wichtiger Punkt ist, Kommunen für die Wichtigkeit dieser Arbeit zu sensibilisieren.

Die Modellhaftigkeit des Projektes „Dialog – Aufbruch aus Neukölln“ ist dadurch gegeben, dass alle Maßnahmen und Veranstaltungen von Beginn an mit Partnerinnen und Partnern durchgeführt und dokumentiert werden. Durch die Bereitstellung der Handlungsabläufe und Dokumentationen (und gegebenenfalls persönliche Rücksprache) können Interessierte eigene Projekte auf die Beine stellen.

Eine Berliner Schule konnte bereits als Kooperationspartner gewonnen werden. Angestrebt wird die Kooperation mit weiteren Partnern.

Originalbeitrag Projektbeschreibung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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